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Fanny Lewald - Von Geschlecht zu Geschlecht

Fanny Lewald - Von Geschlecht zu Geschlecht




"Von Geschlecht zu Geschlecht" ist Fanny Lewalds opus maximum; es erschien in zwei Abteilungen 1864 und 1866 in insgesamt 8 Bänden mit zusammen 2436 Seiten; das eBook bietet das gesamte Werk in einem Band.

 Kurd von Schlözer schrieb in einem seiner "Römischen Briefe" (1. März 1867):

    „Nun spielte mir kürzlich Fanny Lewald ihr 8-bändiges Werk ‚Von Geschlecht zu Geschlecht‘ in die Hände, und da habe ich mich denn 14 Tage mit schrecklichen Aufregungen herumschlagen müssen. Denn das Buch ist meisterhaft gearbeitet und jeder Charakter so trefflich gezeichnet, dass man unwillkürlich den ganzen Tag mit den Personen lebt. Ich unternehme aber fürs erste nicht wieder ein solches Abenteuer; es hat mich sicher ein Jahr meines Lebens gekostet.“

Gönnerhafte Bemerkungen wie die Ernst Alkers (in "Die deutsche Literatur im 19. Jahrhundert"): "Ein früher Vorklang der ›Buddenbrooks‹ waren die langgedehnten Schilderungen eines Familienverfalls in ›Von Geschlecht zu Geschlecht‹" unterschlagen, dass Lanny Lewald eben nicht nur den scharfen Blick für dergleichen sozioökonomische Umbrüche besaß, sondern auch über die nötigen narrativen Mittel verfügte, jene plastisch und glaubwürdig darzustellen. - Dass Eda Sagarra in Killys Literaturlexikon weder "Wandlungen" noch "Von Geschlecht zu Geschlecht" auch nur erwähnt, beweist, wie wenig ihr großes realistisches Erzählwerk zur Kenntnis genommen wird. Dieses eBook versteht sich als ein Schritt auf dem Weg, dies zu ändern.


(brucewelch)


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